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neuigkeiten, daten und events rund um den simulator
Im Spätherbst 2024 ist mein Cousin Stefan Rohrer zu unserem Team dazugestossen. Er bringt eine grosse Erfahrung in den Bereichen Simulator und PC Hardware, Schnittstellenprogrammierung und der Programmierung von Szenerien und Szenarios mit. Seitdem ist er die "Rakete" in unserem Team, nicht zuletzt weil ich mit meiner Fluglehrer Aus- und Weiterbildung bei SWISS sowie der Organisation des 30 Jahre Jubiläums des Fliegermuseums Altenrhein (wo auch unser Sim steht) stark ausgelastet war, und auch mein Vater diverse andere Projekte zu betreuen hatte.
Dank seiner tollen Unterstützung kamen wir seit dem Winter 2024/25 gut voran. Die Freude war immens, als wir gestern kurz nach dem Mittag den Sim zum ersten Mal mit den originalen Hebeln und Schaltern bedienen und fahren konnten. Was für ein Meilenstein!
Folgende Meilensteine konnten seit dem letzten Update erreicht werden:
Was noch ansteht:
Unsere gestrigen Erfahrungen mit dem BenQ 55" 4K Monitor sind so überwältigend, dass wir uns trotz der Kosten zur Anschaffung von zwei weiteren Monitoren entschieden haben. Diese werden vor dem Beifahrerfenster (linkes Frontfenster) sowie neben dem Seitenfenster rechts montiert, Die Immersion sollte auf diese Weise unglaublich echt werden.
Nachdem wir nun die Vakuumbremshebel-Position mittels Potentiometer an den PC übermitteln, müssen wir nun noch den aus dem physikalischen Modell des Trainsim resultierenden Vakuumdruck auf die Bremsarmaturen übermitteln. Da die Anzeiger rein pneumatisch funktionieren, müssen wir einen kleinen Vakuumkreislauf erstellen, dessen Vakuumdruck mit einem elektronischen Ventil genau auf den Druck gesetzt wird, den die Software berechnet.
Für die Druckluftbremse der Lok arbeiten wir genau anders herum: Wir werden einen kleinen 8 bar Druckkreislauf erstellen, der die Bremsarmatur der Hautpleitung ansteuert. Mit dem Lokbremsventil füllen und entleeren wir einen kleinen Tank, dessen Druck auf den Bremsarmaturen den Lokbremszylinderdruck anzeigt. Dieser Druck wird auch digital an den PC übermittelt, und steuert so das Bremsverhalten der Lok..
Ebenfalls so gut wie möglich müssen wir noch die Türsteuerung mit dem Sim verknüpfen. Da der Trainsim die Originalfunktionalitäten der RhB Türsteuerung nicht zulässt, werden wir einen guten Kompromiss finden, der für das Fahren des Sims vertretbar ist. Wir sind nahe an einer Lösung.
Nun planen wir, diese technischen Hürden bis in den Sommer 2025 gelöst zu haben, so dass wir im Frühherbst mit dem Probebetrieb und Detailkorrekturen weiterfahren können. Gegen Ende 2025 rechnen wir mit der Inbetriebnahme des Simulators.
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Im Sommer 2024 konnte unser Team wegen einiger beruflicher und privater Herausforderungen nur mit reduzierter Zugkraft am Loksimulator weiterarbeiten. Der Loksimulator ist schliesslich ein Herzblutprojekt, das nur in unserer Freizeit weiterkommt. Ein sehr intensiver Einsatzplan und die Linienfluglehrerausbildung des Projektleiters bei SWISS sowie der private Umzug des Chefingenieurs haben einiges an Freizeit weggefressen. Jetzt geht's aber mit Schwung auf die Zielgerade.
Folgende Meilensteine konnten seit dem letzten Update erreicht werden:
Was noch ansteht:
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Es geht in grossen Schritten weiter: Das Technik- und Elektronik-Rack an der Rückwand der Lok ist mittlerweile fertig bestückt mit mehreren Stromversorgungen, Computern und viel Elektronik, um die analoge 1950er Technologie der Lok mit der 2020er Technologie der Computerumgebung vereinbar zu machen. Und die Niedervolt-Stromversorgung funktioniert: Die Lok beginnt wieder zu "leben"!
Folgende Meilensteine konnten seit dem letzten Update erreicht werden:
Was noch ansteht:
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Wir sind wieder einige grosse Schritte weitergekommen, soweit unsere Berufe dies zulassen. Mittlerweile sind diverse alte Kabel und Kabelbäume entfernt, die Rückwand für die Aufnahme des Installationsracks und der weiteren Komponenten (Druckluft- und Vakuumversorgung) vorbereitet worden, und auch im Labor wurden einige weitere analoge Komponenten aus dem Führerstand erfolgreich mit der Simulator-Software verbunden.
Als nächste Schritte werden nun auf den alten Klemmleisten die neuen Kabel eingezogen, um alle Funktionalitäten sicherzustellen, und die Originalkomponenten wieder aus dem Labor in den Führerstand zurückgeholt und installiert.
Daneben sind wir mit dem Visual beschäftigt, der Aussensicht, die mittels Leinwand und Kurzdistanzbeamern realisiert werden soll.
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Seit der Führerstand am 14. Juni 2022 von Stocker Netzbau im Fliegermuseum Altenrhein abgeladen worden ist, sind wir emsig am Arbeiten.
Chefingenieur Christian Rohrer ist daran, alle mechanischen, elektrischen und pneumatischen Bedien- und Anzeige-Komponenten im Führerstand mit der digitalen Umgebung des PC kompatibel zu machen.
Simon Heinz hat all sein Wissen im Facility Management investiert, um die Lok schonend zu reinigen, und trotzdem ihre Patina und den Geruch nach 57 Jahren Einsatz auf der Rhätischen Bahn nicht "wegzureinigen".
Folgende Meilensteine konnten erreicht werden:
Was noch ansteht;
Heute konnten wir mit tatkräftiger und professioneller Hilfe des Teams von Stocker Netzbau AG auf dem Areal von Vögele Recycling in Chur die Lokfronten der 703 abtrennen. Das versierte Team von Vögele schaffte es mit Flex und Schweissbrenner in über 6h brachialer Arbeit, die beiden Führerstände abzutrennen. Die Mannschaft von Stocker verlud anschliessend beide Führerstände auf ihren Tieflader, und brachte den Führerstand II zu uns in Fliegermuseum Altenrhein. Anschliessend wurde der Führerstand I mit einem Nachtstop in Bubikon an seinen Bestimmungsort nach Boltigen im Simmental gefahren, wo ihn der Verein DESM übernimmt.
In diesem Beitrag von SRF Schweiz Aktuell sind die Arbeiten des heutigen Tages zu sehen.
Am heutigen Montag konnten wir die Lok 703 fahrplangemäss von Landquart nach Chur überführen. Unser Lokführer und Engineering Mitarbeiter Riccardo Keller machte zusammen mit der Lokleitung das Unmögliche möglich, und organisierte als Zugpferd für die letzte Fahrt unserer Ge 6/6 II 703 "St. Moritz" die etwas ältere Ge 4/4 I 605 "Silvretta", eine der nur noch drei übrig gebliebenen einsatzfähigen Loks dieser Serie. So wurde die 703 von einer Epochenschwester nach Chur gezogen. Kaum in Chur angekommen, machte sich unser Team an die Vorbereitungsarbeiten zur morgigen Zerlegung auf dem Areal der Vögele Recycling.